Als avantgardistische und nonkonformistische Künstlerin war Charlotte Perriand, die im Jahr 1903 in Paris geboren wurde und im Jahr 1999 starb, eine Architektin und Designerin, die die zeitgenössische Geschichte prägte. Mit Leidenschaft war sie eine der wenigen Künstlerinnen, denen es in den ersten Jahrzehnten des Jahrhunderts gelang, sich sowohl beruflich als auch persönlich einen Namen zu machen. Als Mitarbeiterin und Leiterin der Innenarchitektur im Atelier von Le Corbusier und Pierre Jeanneret schuf sie in den 1930er Jahren einige Einrichtungselemente, die zu Kultobjekten werden sollten. Sie pflegte ein großes Interesse an Teamarbeit und an der Integration von Architektur und Innenräumen und arbeitete an Projekten wie der Unité d'Habitation in Marseille mit. Ausgangspunkt seiner Designphilosophie war das Experimentieren mit neuen Materialien wie Stahl, Aluminium und Glas, um den Alltag zu verbessern. Sie nahm am IV. Kongress der CIAM (Congrès Internationaux d'Architecture Moderne) teil und ihre Arbeit wurde stark von ihrem Aufenthalt in Japan beeinflusst. Mit einigen lokalen Handwerkern schuf sie eine Reihe von Einrichtungselementen und Objekten aus Materialien wie Bambus, die sie in unvergessliche Möbelstücke verwandelte. In all ihren späteren Werken verarbeitete Perriand die japanische Tradition mit einem neuen Geist der multikulturellen Integration, der in seiner Spontaneität faszinierte.
Charlotte Perriand was able to animate objects, thanks to her extraordinary intuition and to a careful experimentation with materials such as bamboo and tubular steel. The collaboration with Le Corbusier and Pierre Jeanneret and her experience in Japan represent two fundamental moments in her life. Perriand revisited the Japanese tradition in her later works, with a spontaneous spirit of multicultural integration. She died in 1999.
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